Das Verbindende vor das Trennende stellen

Manchmal kommt im Leben etwas daher, ganz ungeplant und so großartig, dass es einen emotional fast umhaut.


Najia Mehadji



Kunst. Es ist immer die Kunst, die uns berührt, uns trägt, uns überdauert, uns gibt. Wir erfahren dabei etwas, das die Wissenschaft "ästhetischen Genuss" nennt. Aber egal was es ist, wie es benannt wird, es tut uns einfach gut und bringt uns auf den Punkt.


Nadija Mehadji. Sie lebt abwechselnd in Frankreich (Paris) und Griechenland (Essaouira). Und von beiden Ländern bringt sie das Traditionelle, das Symbolhafte der jeweiligen Kultur zum Ausdruck: der Tanz der Derwische, die Gnawa-Musiker, die Blüten der Pfingstrose oder des Granatapfels, die wirbelnde Bewegung vom Tanz der großartigen Loie Fuller, Camille Claudel's Waltz.

Und sie verbindet Kulturen.


All die Themen die sie wählt zeugen von Freiheit und Weite, von Gleichheit, einer Universalität und unglaublichen Stärke und weiblicher Präsenz.


Die hier abgebildeten Kunstwerke von Mehadji habe ich im Museum of Modern Art in Ceret fotografiert.


Hier gibt es mehr Infos (in französischer Sprache) zur Ausnahmekünstlerin